Was ist das Kurzdarmsyndrom?
Wird bei einer Operation ein Teil des Dünn- oder Dickdarms entfernt, kann der verbliebene Darm seine Aufgaben nur noch eingeschränkt erfüllen. Fehlt Dünndarm, nimmt der Körper Nährstoffe schlechter auf. Fehlt Dickdarm, verliert er viel Flüssigkeit, besonders bei einem künstlichen Darmausgang (Stoma). Ein Teil der Nahrung wird dann unverdaut wieder ausgeschieden.
Wer braucht parenterale Ernährung?
- Menschen mit Kurzdarmsyndrom, deren Darm den Bedarf nicht mehr deckt
- Menschen mit schwerer Mangelernährung, wenn Essen und Trinknahrung nicht ausreichen
- Menschen, die vorübergehend nicht ausreichend essen können
Für viele mit Kurzdarmsyndrom ist sie dauerhaft notwendig.
So betreuen wir Sie
- Wir ermitteln Ihren Bedarf an Energie, Eiweiß, Flüssigkeit, Vitaminen und Spurenelementen, mit Labor und BIA-Messung.
- Wir stellen Ihre Nährlösung zusammen. Spezialisierte Partner stellen sie her und liefern sie zu Ihnen nach Hause.
- Die Infusion läuft über einen dauerhaften Venenzugang, häufig über Nacht.
- Wir kontrollieren Gewicht, Laborwerte und Verträglichkeit regelmäßig und passen die Zusammensetzung an.
Häufige Fragen
Kann ich mit parenteraler Ernährung normal zu Hause leben?
Ja. Die Infusion läuft häufig über Nacht, tagsüber sind Sie unabhängig. Ein Pflegedienst kann beim An- und Abschließen helfen.
Übernehmen Sie die Betreuung, wenn die Ernährung in der Klinik begonnen wurde?
Ja. Bringen Sie den Entlassbrief und den aktuellen Ernährungsplan mit.